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Ab meinem 14. Lebensjahr habe ich angefangen meinem Opa bei seinem Tun zu
helfen und dabei mein Taschengeld etwas aufzubessern. Als er starb, war erstmal
alles vorbei. Zum Leitwesen vieler Dirigenten. Ich dachte immer: "Irgendwann machst
du sie". Ich dachte (und denke noch heute) viel an ihn und seine Taktstöcke, aber anders.

10 Jahre später

An meinem 30. Geburtstag habe ich wohl das tollste Geschenk von meinem Vater
bekommen, das ich jemals bekam: 10 Original Seidel Taktstöcke die ihren
Adressat nie erreicht haben und zwei Nachrufe, die auf der Seite "mein Opa" abge-
bildet sind. Das hat mich so ergriffen, daß ich gleich am nächsten Tag in den Keller
gegangnen bin und alles nachgebaut habe, was mein Opa für die Herstellung der
Taktstöcke auch hatte. Tage später waren die Ersten dann auch fertig.
Der Erste, der auf mich aufmerksam geworden ist, war das Musikhaus Kreppel. Aber
nicht die Angestellten sondern Herr Kreppel persöhnlich hat meine ersten Taktstöcke
beurteilt und für gut erklärt. Das freute mich deshalb so, weil auch er meinen Opa und
seine Taktstöcke kannte. Nach dieser Bestätigung folgten immer wieder kleinere
Bestellungen, die sogar eine Regelmäßigkeit aufweisen. Am Allermeisten ehren mich
die Bestellungen von Dirigenten, die schon bei meinem Opa ihre Taktstöcke an-
fertigen haben lassen.
Für mich hat die Taktstock-Herstellung einen großen idiellen Wert, da ich an meinen
Opa mit sehr großem Respekt und großer Zuneigung zurückdenke. Wie mein Opa erstel-
le auch ich keine Taktstöcke nach Norm-Maß, sondern fertige passend für jeden
Dirigenten ein individuelles Modell.